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Neue Impulse für die Lehre: Studiengang Maschinenbau der Hochschule Zittau/Görlitz startet Transferprojekt mit dem VDMA

Die Fakultät Maschinenwesen der Hochschule Zittau/Görlitz beteiligt sich mit ihren Bachelor-Studiengängen Maschinenbau und KIA-Maschinenbau (duales Studienangebot) am Maschinenhaus-Projekt des VDMA. Ziel ist es, mit dem Transferprojekt die Studienqualität mit dem Blick von außen zu verbessern.

„Damit der deutsche Maschinen- und Anlagenbau seine internationale Spitzenposition halten kann, brauchen wir nicht nur exzellente Forschung, sondern auch exzellente Lehre“, betont VDMA-Bildungsreferentin, Dr. Franziska Šeimys. Um die Lehre vor Ort weiterzuentwickeln will der VDMA gemeinsam mit seinem Partner HIS-Institut für Hochschulentwicklung e.V. und der Hochschule Zittau/Görlitz den Status quo der Lehre analysieren, Ziele gemeinsam entwickeln und konkrete Verbesserungsmaßnahmen erarbeiten. 

Denn die großen Herausforderungen unserer Zeit erfordern gut ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure. „Der Maschinenbau ist der Innovationstreiber der Wirtschaft. Die EU hat sich mit der Strategie „Green Deal“ und der damit verbundenen angestrebten Kreislaufwirtschaft Großes vorgenommen. Dafür brauchen wir modern ausgebildete, kreative Ingenieurinnen und Ingenieure“, betont der Dekan der Fakultät Maschinenwesen an der Hochschule Zittau/Görlitz, Prof. Dr.-Ing. Bernd Bellair. Der Maschinen- und Anlagenbau befindet sich in einer technologischen Umbruchphase: Industrie 4.0 verändert Geschäftsmodelle, bringt neue Innovationen hervor und erfordert eine Anpassung von Unternehmen, ihren Produkten und ihrer Produktion. Hier sind hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit neuen Kenntnissen und Kompetenzen gefragt.

Dies erfordert auch eine Anpassung der Curricula. Hierbei soll der Blick von außen helfen: „Durch die Beteiligung an dem Maschinenhaus-Transferprojekt wollen wir unseren Studiengang „Maschinenbau“ evaluieren und die Erfahrungen des Projektteams nutzen, um neue Ansätze zu integrieren,“ erläutert Prof. Bellair. „Das Maschinenhaus-Transferprojekt soll einen Beitrag leisten, Studieninteressierten die Sicherheit zu geben, ein Maschinenbaustudium mit hoher Qualität und mit hervorragenden Karriereaussichten zu absolvieren.“ 

Uwe Krüger, Berater bei HIS-HE, begleitet seit vielen Jahren Hochschulen bei der Weiterentwicklung der Lehrqualität im Rahmen der Maschinenhaus-Initiative. Er ist sicher, der Fakultät durch das bewährte Vorgehen hilfreiche Impulse geben zu können: „In Transferprojekten sehen wir häufig, wie schwer sich Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Maschinenbau tun, den Einstieg in engagiertes Lernen und aktives Handeln zu finden. Mit unseren Gesprächsrunden unterstützen wir den Studiengang dabei, vorhandene Lehrangebote und Maßnahmen weiterzuentwickeln, aber auch neue Ansätze kennen zu lernen. Dabei greifen wir auf eine langjährige Erfahrung zurück, von der der Maschinenbau an der Hochschule Zittau/Görlitz profitieren wird.“

Die Kooperation mit der Hochschule Zittau-Görlitz ist das 61. Transferprojekt, welches der VDMA seit 2013 bundesweit angestoßen hat. Alle teilnehmenden Hochschulen werden zum Abschluss durch das „Maschinenhaus-Teilnahmezertifikat“ ausgezeichnet und damit in den Kreis der Transfer-Hochschulen aufgenommen – bald zählt die Hochschule Zittau-Görlitz auch dazu.

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