Erstes Transferprojekt in der Informatik: HTW Berlin und VDMA kooperieren erneut unter dem Dach der Maschinenhaus-Initiative

HTW Berlin | Maciej Klimkiewicz

Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt mit dem Studiengang Maschinenbau der HTW Berlin, wollen nun drei weitere Studiengänge mit Unterstützung des Verbands die richtigen Weichen für die Zukunft stellen.

Frankfurt am Main/Berlin, 21. Juni 2019 – Nach dem 2017 gestarteten Transferprojekt zwischen dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und dem Studiengang Maschinenbau der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) erweitert sich die gelungene Kooperation nun um die Studiengänge Ingenieurinformatik, Umweltinformatik sowie Betriebliche Umweltinformatik. Unter dem Dach der Maschinenhaus-Initiative des VDMA startete am 20. Juni 2019 ein zweites Transferprojekt mit einer Reihe von Workshops. Ziel ist es, die Alleinstellungsmerkmale dieser sehr stark interdisziplinären Studiengänge hervorzuheben und Verbesserungsmöglichkeiten in der Lehre zu identifizieren. In den drei Studiengängen der HTW Berlin sind derzeit etwa 400 Studierende immatrikuliert.

„Auch wenn unsere Informatik-Studiengänge in Rankings regelmäßig gut abschneiden und der Praxisbezug sehr ausgeprägt ist, sind wir unzufrieden mit der Abbrecherquote“, sagte der Dekan des Fachbereichs 2 Ingenieurwissenschaften – Technik und Leben, Prof. Dr. Volker Wohlgemuth. Man wolle das Angebot des VDMA nutzen, die "richtigen" Studierenden zu finden und diese bis Studienende an die Hochschule zu binden. Auch das Profil der Studiengänge soll geschärft und ihre Bekanntheit erhöht werden. 

„In Gesprächsrunden mit Unternehmensvertretern, Studiengangsverantwortlichen, Lehrenden und Studierenden ermitteln wir das Qualitätsniveau der Lehre und spiegeln der Hochschule, an welchen Stellen sie ansetzen kann“, erläuterte der Projektleiter der Maschinenhaus-Initiative des VDMA Michael Patrick Zeiner das bewährte Vorgehen im Maschinenhaus-Transferprojekt. Die Serie an Workshops dient auch der Vernetzung der Hochschule mit den Unternehmen in der Region. 

Laut Prof. Dr. Volker Wohlgemuth erhofft sich die Hochschule von der Zusammenarbeit interessante Impulse, um Interdisziplinäres Lehren, Lernen und Denken zu fördern. Denn Vermittelnde sind an den Schnittstellen zwischen Informatik und Anwendung immer gefragter. Informatikerinnen und Informatiker müssen die "Sprache" der Anwenderinnen und Anwender gerade in den Bereichen Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Industrie 4.0 verstehen. 

„Ich bin gespannt, zu welchen Ergebnissen wir bei unserem ersten Transferprojekt im Bereich der Informatik kommen werden“, freute sich Michael Patrick Zeiner bereits auf die Auftaktveranstaltung.

Downloads