Maschinenhaus-Transferprojekt startet an der BCI

Oliver Schaper

Die Auftaktveranstaltung des Maschinenhaus-Transferprojekts findet an der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen der TU Dortmund statt. Die Fakultät will künftig die Studienganglayouts der Bachelorstudiengänge Bio- und Chemieingenieurwesen neugestalten und stärker zukunftsorientiert ausrichten.

Frankfurt am Main/Dortmund, 04. Dezember 2017 – Im Jahr 2007 hat die Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen der TU Dortmund ihre Diplomstudiengänge auf das damals neue Bachelor-Master-System umgestellt.  Nach nunmehr zehn Jahren sollen diese evaluiert und neu positioniert werden: wie sind die Studiengänge inhaltlich, strukturell und organisatorisch ausgerichtet? Welche spezifischen Stärken und Schwächen weisen die Studiengänge sowie deren Absolventinnen und Absolventen auf? Und an welchen Stellschrauben besteht Änderungsbedarf? 

An diesen Leitfragen richtet sich das Transferprojekt aus, das die Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen im Rahmen der Maschinenhaus-Initiative des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) durchführt. Die Projektverantwortlichen des VDMA und des HIS-Institut für Hochschulentwicklung (HIS-HE) haben bereits mehr als 50 Hochschul-Transferprojekte begleitet. Sie können daher die Studiengangsverantwortlichen gezielt mit ihrer Expertise zur ingenieurwissenschaftlichen Lehre und zu Fragen der Didaktik und des Qualitätsmanagements unterstützen. 

Das Ziel der Fakultät BCI: die Studienganglayouts der Bachelorstudiengänge Bio- Chemieingenieurwesen neu zu gestalten und damit verstärkt zukunftsorientiert auszurichten. Damit trägt das Transferprojekt zur regelmäßigen Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität in Lehre und Studium an der TU Dortmund bei. „Wir werden die Diskussion darüber an der Fakultät breit führen, aber wir wollen auch Impulse von außen aufnehmen, von den Alumni, aus der Industrie und natürlich auch von unseren Fachverbänden wie dem VDMA“, meint der Studiendekan Prof. Dr.-Ing. Norbert Kockmann.

„In Gesprächsrunden mit Lehrenden, Studierenden und den Studiengangsverantwortlichen spiegeln wir der Fakultät in einem ersten Schritt, an welchen Stellen sie ansetzen kann“, erläutert Michael Patrick Zeiner, Referent für Bildungspolitik beim VDMA, das bewährte Vorgehen im Maschinenhaus-Transferprojekt. „Wesentlich ist dann eine Unterstützung bei der gezielten Entwicklung von Verbesserungen – nicht zuletzt auch durch die Vermittlung von good practices aus dem Erfahrungsschatz, der im Maschinenhaus zusammengetragen wurde. So wollen wir den Studienabbruchquoten von bis zu 45 Prozent in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen entgegenwirken und ein qualitativ hochwertiges Ingenieurstudium sicherstellen.“ Alle Beteiligten sind auf die Zusammenarbeit gespannt: das Projekt an der Fakultät BCI wird in dieser Form zum ersten Mal an der TU Dortmund durchführt. Im Frühjahr 2018 wird eine Bilanz des gemeinsamen Transferprojektes gezogen.

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