Mit Ausbildung Perspektiven in Afrika schaffen

VDMA

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und die nigerianische Dangote Group wollen gemeinsam ein Trainingszentrum in Nigeria aufbauen, das berufliche Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Industriemechanik, Elektrotechnik, Elektronik und Mechatronik anbietet.

„Qualifizierte Fachkräfte sind der Schlüssel zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung“, erklärte VDMA-Präsident Dr. Reinhold Festge in Lagos während der feierlichen Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen dem Verband und der Dangote Group im Beisein des deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck. „Wir sind sehr stolz, dass wir mit der Dangote Group ein führendes nigerianisches Unternehmen für unsere Initiative gewonnen haben“, sagte Dr. Festge zu Aliko Dangote, der als Vorstandschef und Präsident der Dangote Group die Erklärung unterzeichnete.

1000 Fachkräfte in drei Jahren
Solche Partnerschaften bilden das Fundament der VDMA-Initiative „Fachkräfte für Afrika“. Deren Ziel ist es, in den drei afrikanischen Ländern Nigeria, Kenia und Botswana Trainingszentren zu etablieren und innerhalb von drei Jahren insgesamt 1000 Fachkräfte aus- und weiterzubilden. „Mit gut ausgebildeten lokalen Fachkräften können unsere Unternehmen die vielfältigen Marktchancen in Afrika besser nutzen“, erläuterte VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann die Beweggründe für die Initiative. Die Einbindung lokaler Partner und in Afrika tätiger deutscher Unternehmen sei essenziell, um eine hohe Praxisorientierung und gute Chancen auf den direkten Berufseinstieg oder -wiedereinstieg sicherzustellen, sagte Brodtmann. Zudem leiste dieses Engagement vor Ort einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der aktuellen politischen Herausforderungen. Dass gerade dieser Aspekt eine zentrale Rolle spielt, zeige die Anwesenheit von Bundespräsident Joachim Gauck während der feierlichen Unterzeichnung.