Nigeria

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Gemeinsam mit der nigerianischen Dangote Group baut der VDMA ein Trainingszentrum in Obajana auf, das sich auf die Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Mechanik, Elektronik und Mechatronik fokussiert.

Für das Bildungsprojekt in Nigeria fördert der VDMA die gemeinnützige Nachwuchsstiftung Maschinenbau gGmbH, die das Projekt gemeinsam mit dem lokalen Kooperationspartner Dangote Academy umsetzt. Das im Jahr 2016 in Obajana errichtete Trainingszentrum der Dangote Academy besteht aus Klassenräumen für den theoretischen Unterricht und großen Hallen für den praktischen Unterricht an Werkbänken und Maschinen. Zudem gibt es Unterkünfte für die Schüler, eine Mensa und einen Verwaltungstrakt.

Unser Ziel: 600 Fachkräfte in 3 Jahren

Das Trainingszentrum bietet ab 2018 verschiedene Kurzkurse zur Weiterbildung von Fachkräften sowie duale Ausbildungsgänge in den Bereichen Mechanik, Elektronik und Mechatronik an. Die Ausbildung wird in Anlehnung an die deutsche Berufsausbildung drei Elemente vereinen: die theoretische und praktische Ausbildung in der Academy sowie die praktische Ausbildung in den entsendenden Betrieben bzw. in den Unternehmen der Dangote Group. Die Schüler kommen aus afrikanischen (Nigeria und angrenzende Länder) und deutschen Unternehmen mit Standorten in Nigeria. Diese Unternehmen möchten in ihren Betrieben eine duale Ausbildung etablieren.

Interessenten, die sich mit einer Spende an diesem Projekt beteiligen möchten, können sich im Spendenleitfaden über die Möglichkeiten dazu informieren.

„Mit dem deutschen Maschinenbau verbinden wir technische Produkte der Weltklasse und das einzigartige Konzept der dualen Berufsausbildung.“ - Paramjit Pabby, ehemaliger Leiter der Dangote Academy

190 Millionen

923.768 km²

>60 Prozent

Englisch

Während die Wirtschaftsleistung im Jahr 2016 noch um 1,6 Prozent zurückging, erwartet die Economist Intelligence Unit (EIU) für 2017 mit 0,7 Prozent ein sehr schwaches Wachstum. Für die Jahre 2018 und 2019 werden 2,2 beziehungsweise 2,3 Prozent BIP-Wachstum prognostiziert. 

Deutsche Unternehmen exportieren vor allem Investitionsgüter wie Maschinen und Ausrüstungen für den Ölsektor, die lokale Konsumgüterindustrie oder den Bausektor. Nigeria bleibt nach Südafrika der zweitgrößte Absatzmarkt für deutsche Unternehmen in Subsahara-Afrika.

Quelle: GTAI