Der Ansatz

Gemeinsam mit lokalen Partnern eine an den Bedürfnissen der lokalen Industrie orientierte Aus- und Weiterbildung für Fachkräfte anzubieten – darin besteht der Kern der VDMA-Initiative.

Bildung ist der Schlüssel zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung eines Landes. Dies gilt insbesondere für die Staaten Subsahara-Afrikas mit ihrer jungen Bevölkerung und ihrem Streben nach Fortschritt. Der VDMA unterstützt mit seiner Initiative „Fachkräfte für Afrika“ den Aufbau eines dualen Bildungssystems, das sich am deutschen Vorbild orientiert und lokale Gegebenheiten berücksichtigt. Eine fundierte Ausbildung gibt nicht nur den Menschen eine bessere Zukunftsperspektive, sondern ermöglicht auch technischen Fortschritt. 

Die Facharbeiter sind zukünftig in der Lage, moderne Maschinen zu bedienen, zu warten und zu reparieren. Auf diese Weise können Unternehmen ihre Maschinenparks besser und effektiver nutzen und in effizientere Maschinen investieren. Daher profitieren auch in Afrika aktive deutsche Unternehmen von der VDMA-Initiative. Gut ausgebildete lokale Fachkräfte sind das A und O, um sich in Afrika wirtschaftlich zu engagieren und damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu erhöhen. 

Enge Kooperation mit lokalen Partnern
Der VDMA engagiert sich in drei afrikanischen Ländern in Bildungsprojekten: Botswana, Kenia und Nigeria. Alle Projekte basieren auf einer engen Kooperation mit lokalen Betreibern von Trainingszentren und werden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt. Da in den Bereichen Infrastruktur, Energie und Rohstoffe sowie in der Nahrungsmittel- und Verpackungsindustrie besonders viele Fachkräfte fehlen, zählen sie zu den Zielbranchen des Aus- und Weiterbildungsprogramms.